INTEGRALMEDIZIN

PROCAINBASE - THERAPIE

 

 

Das seit mehr als 100 Jahren bewährte Lokalanaesthetikum Procain, in Kombination mit dem Basenkonzentrat Natriumhydrogenkarbonat, dient in der Integralmedizin aufgrund seiner ausgleichenden, systemischen und regulativen Effekten der Entzündungshemmung, der Entsäuerung, der zellulären und allgemeinen Vitalisierung mit einer Verbesserung des Allgemeinbefindens und auch dem Abbau körperlicher Streßfolgen und der Behandlung chronischer Erkrankungen.

 

Procainbase- Therapien bewirken eine Verbessserung der Durchblutung und über das Anheben der sogenannten Schmerzschwelle eine langanhaltende Symptomminderung. Diese Verfahren findet mittlerweile weltweit breite Anwendung.

 

Breite Anwendung

 

Procainhydrochlorid ist ein bewährtes medizinisches Präparat wurde bereits 1905 zugelassen. Es besitzt eine ausgezeichnete Wirksamkeit und gute Verträglichkeit. Nach mehr als 100 Jahren hat es nicht nur seine Bedeutung behalten, sondern hat darüber hinaus eine breite Anwendungserweiterung erfahren.

 

Anfänglich nur als örtliches Betäubunsgmittlel (Lokalanästhetikum) angewandt, findet es mittlerweile breite Annerkennung in der Integralmedizin. Die überragenden Eigenschaften von Procain sind in einer Vielzahl von Studien belegt. Die Therapie hat sich zudem als sehr förderlich für die Wirkung anderer abwehrsteigernder Therapien erwiesen, zum Beispiel in Kombination mit Hochdosis-Vitamin C Behandlungen. 

 

Procain-Basen-Infusionen werden in der Behandlung folgender Krankheiten eingesetzt:

 

• chronische Müdigkeit 

• chronisch degenerative Erkrankungen (Arthrose)

• chronischen Entzündungen und Schmerzzustände

• Fibromyalgie, Rheuma

• Herzerkrankungen mit Tachykardien

• Arterielle Hypertonie

• Immunstörungen, Autoimmunerkrankungen 

• Allergien, Asthma

• Depressionen, Angst- und Panikzustände, Schlafstörungen

• Tinnitus

• Schwermetallbelastungen

• Lipodstoffwechselstörungen (erhöhte Bluttfette)

• Osteoporose 

 

Durchblutung

 

Procain-Basen-Infusionen besitzen einen antientzündlichen, antirheumatischen und blutgefäßerweiternden Effekt mit verbesserter  Durchblutung schlecht durchbluteter und/oder krankhaft veränderter Regionen. Selbst feinste Blutgefässe, die Kapillaren, werden erweitert.

 

Antioxidativ

 

Ein antioxidativer  Effekt besteht durch Neutralisierung freier Radikale, die Zellschäden bewirken bewirken. Darüber hinaus besteht ein sympathikolytischer Effekt mit einer ausgleichenden Wirkung auf das vegetative Nervensystem.

 

Die Mehrzahl der hier beschriebenen Effekte treten bei anderen Lokalanästhetika nicht auf. In Verbindung mit den für die meisten Lokalanästhetika typischen pharmakologischen Wirkungen, anästhetisch, spasmolytisch, antihistaminisch, antiarrhythmisch, ist Procain zusätzlich für eine Therapie  von Patienten hilfreich, die aufgrund neuroplastischer Schmerzchronifizierung und/oder chronischer Entzündungen multimodaler therapeutischer Bemühungen bedürfen. Neuroplastisch bedeutet hierbei, daß der Schmerz oder ein Tinnitus bereits im zentralen Nervensystem nachteilige Spuren hinterlassen hat. Neuronale Schmerzchronifizierung in Sinne eines Schmerzgedächtnisses. 

 

Der Säure-Basenhaushalt des Organismus

 

Veränderungen im normalen Säure-Basen-Verhältnis haben weitreichende Folgen, insbesondere eine chronische Übersäuerung (pH-Wert-Senkung). In einem gesunden Körper sind Blut, Lymphe, Speichel und Hirnwasser und die meisten Körpergewebe weder neutral noch sauer, sondern  leicht basisch. Der sogenannte pH-Wert hat beträgt unter diesen Normalbedingungen 7,4. Das ermöglicht einen optimalen Ablauf biochemischer Prozesse. 

 

Es gibt auch beim Gesunden Ausnahmen von dieser Regel und organspezifische Besonderheiten. So besitzen einige Organe einen noch basischeren pH-Wert, z.B. Bauchspeicheldrüse mit einem Wert von 8,5. Im Magen hingegen, der Verdauungsfunktionen und eine  Barrierefunktion  gegenüber Krankheitserregern übernimmt, wird salzsäurehaltige Magensäure mit einem pH-Wert von 1 produziert. Ein mild saures Milieu findet man auch auf der Haut und im Scheideninneren (ph 4,0) zur Abwehr von Krankheitserregern.

 

Während der Organismus mit Hilfe sogenannter Puffersysteme sehr gut in der Lage ist im Rahmen der körperlichen Verbrennungsvorgänge anfallende Säuren schnell aus dem Blut zu entfernen, ist diese Funktion gestört, wenn die Säure in der Mikroumgebung von durchblutungsgestörtem, krebsverändertem oder chronisch entzündetem Gewebe anfällt. Es kommt hier zur Gewebeübersäuerung mit der Folge daß Reparaturvorgänge behindert werden.

 

Puffersysteme zum Ausgleich von Störungen im Säure-Basen-Haushalt

 

Ein gesunder Körper ist also in der Lage, drohende Übersäuerung  abzuwenden und anfallende Säuren zu neutralisieren. Der chemische Gegenspieler der Säure, die Base Natriumhydrogenkarbonat spielt dabei eine zentrale  Rolle. Zur Behandlung einer krankhaften Blut- und Gewebeübersäuerung hat sich seit Jahrzehnten die Zufuhr von Natriumhydrogenkarbonat bewährt. Das Procain, das im sauren Milieu entzündeter Regionen nur unzureichend wirken könnte, gelangt durch die gesteuerte Alkalisierung nicht nur zu Wirksamkeit, sondern erfährt auch eine Wirkverlängerung.

 

Basenbehandlungen  stellen für viele chronische oder chronifizierte Erkrankungen, für entzündliches Geschehen wie auch die biologische Krebstherapie eine wesentliche Basisbehandlung dar. Diese biologische Behandlung entwickelte sich zu einer Standardbehandlung und ist für ein integrales multimodales Behandlungskonzept unverzichtbar.

 

Chronisch schmerzhafte und entzündlich veränderte Gewebe sind über einen sehr langen Zeitraum schlecht durchblutet und übersäuert. Durch die gleichzeitige Verabreichung des biologisch wirksamen Regulationstherapeutikums Procain mit der den Säurehaushalt regulierenden körpereigenen Substanz

 

Natriumhydrogencarbonat wird die Durchblutung angeregt und die Entsäuerung des Gewebes eingeleitet, wodurch der Stoffwechsel wieder normalisiert und Heilungsprozesse ermöglicht werden. Zudem verzögert Bikarbonat den körpereigenen Abbau des Procains, wodurch die Wirkung verlängert wird. Gleichzeitig kommt es zu zwei Effekten, die sich die Schmerztherapie zu Nutzen macht.

 

Risiken und Nebenwirkungen?

 

Die Effizienz der Methode wurde in den letzten Jahrzehnten in einer sehr großen Zahl von klinischen Anwendungen bestätigt, die Methode verfeinert und der Anwendungsbereich erheblich verbreitert. Wie bei allen imedizinischen Verfahren sind Unverträglichkeiten möglich, jedoch selten. So können kurzzeitig Unwohlsein, leichte Benommenheit, Müdigkeit oder Schwindel auftreten. Die Symptome klingen auch ohne weitere therapeutische Maßnahmen innerhalb kurzer Zeit ab. Die manchmal angegebenen Allergisierungen durch eine Paragruppenallergie lassen sich in der Praxis nicht bestätigen. In unserer bereits seit 20 Jahren bestehenden Praxis wurden diese Phänomene im Rahmen von integralen Infusionstherapie noch nicht beobachtet.

 

Anwendung

 

Die Therapie besteht aus zunächst 10 Infusionen, 2-3 x pro Woche über 4 bis 5 Wochen, Die Infusionszeit beträgt 40 bis 60 min. Unmittelbar im Anschluß an die Procainbase-Infusion kann eine Infusion mit Hochdosis-Vitamin C in therapeutischer Dosierung von 15-60g erfolgen. 

 

Procain-Basen-Infusion in der integralen Tumorbehandlung

 

Die Procain-Basen-Infusion ist eine der wichtigsten unterstützenden komplementären Therapien bei allen Krebserkrankungen und bei den meisten chronischen Erkrankungen.  Die Procain-Basen-Infusion verbindet die biologischen Eigenschaften des Procain mit der wichtigsten Körperbase Natriumhydrogencarbonat. Sie beschleunigt die Entsäuerung des Gewebes und fördert die Durchblutung von längere Zeit unterversorgten und chronisch schmerzhaften oder entzündeten Gewebe. Die Neben der entzündungshemmender und entgiftender Wirkung hat die Behandlung zugleich eine schmerzlindernde und entspannende Wirkung auf das Nervensystem ("Sympathikolyse").

 

Wirkprinzip der Procain-Basen-Infusionen bei Krebserkrankungen: Tumorzellen produzieren einen Säureüberschuss, den sie außen an der Zellwand ablagern. Es bildet sich ein Säureschutzmantel. Die Abwehrzellen können diesen Schutzmantel nicht durchdringen und somit den Tumor nicht vernichten. Sie werden von der Säure sogar geschädigt. Nun kommt die Procain-Basen-Infusion zum Einsatz. Gelingt es dem Procain, den Säureschutzmantel der Tumorzellen zu beseitigen kann die freigesetzte Säure durch die basische Infusionsflüssigkeit neutralisiert werden. Die körpereigene Abwehrzellen (Makrophasen,  natürliche Killerzellen und dentritische Zellen) können jetzt ohne Schaden zu nehmen gegen die Tumorzellen vorgehen.  Procain wird im Blut und in den Geweben durch die Pseudocholinesterase in Paraaminobenzoesäure (PABA) und Diethylaminoethanol verstoffwechselt. 

 

Paraaminobenzoesäure ist ein Antihistaminikum, aktiviert Membranstabilisierung und Damit Kapillarabdichtung, bindet Ceramid, durch die Hemmung der DNA.Methylase wirkt antimitotisch, wachstumhemmend auf bestimmte Krebszellen, aktiviert Zellstoffwechsel als Folsäureantagonist und erhöht die Wirksamkeit der Chemotherapie

 

Diethylaminoethanol wirkt am Endothel direkt vasodilatierend, bindet langkettige ungesättigte Fettsäuren, löscht iflamatorische Effekte (hemmt Bildung von IL1 und IL6 sowie CRP, hemmt Phospholipase A2) und erhöht des Endocannabinoidspiegel durch Hemmung der abbauenden Fettsäureamidhydrolase

 

Patienten mit einer bestehenden Tumorerkrankung kann man damit allein zwar nicht heilen, aber als Ergänzung zu Immuntherapie mit GcMAF oder Therapie mit dentritischen Zellen ist dieses Naturverfahren sehr sinnvoll. 

 

Die Säureausscheidung und damit die Entgiftung des Körpers werden mit der Therapie erhöht. Damit können die Heilprozesse des Körpers leichter aktiviert werden. Das Ergebnis ist eine durch viele Studien belegte bessere Lebensqualität während der Krebsbehandlung. Die Infusion selbst ist gut verträglich, Nebenwirkungen sind eine Rarität. 

 

DR. MED. GUIDO C. HOFMANN

ARZT,

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