INTEGRALE MEDIZIN

HAUT & HAAR

 

 

Die Hauptursache von Haarausfall und dünnem Haar ist die Haarwurzel. Die Haarwurzel ist eine empfindliche "Mimose", die sensibel auf Entzündungen, Hormon - und Nährstoffmangel, Giftbelastungen und auch emotionale Belastungen reagieren kann. Glücklicherweise ist der Haarverlust meist nur vorübergehend und führt bei Frau im Gegensatz zum Mann nur selten zum völligen Haarverlust. Etwas Geduld - etwa drei bis sechs Monate braucht das Haar zur Regeneration - die individuell richtige Diagnose und die ganze Behandlung vorausgesetzt, ist Haarausfall gut behandelbar. 

 

 

GESUNDES KRÄFTIGES HAAR, HAARAUSFALL UND WARUM DIE HAARWURZEL EINE EMPFINDLICHE MIMOSE IST.

 

 

Jede dritte Frau leidet im Laufe Ihres Lebens an diffusem Haarausfall. In Deutschland sind dies geschätzt etwa 8 Millionen Menschen. 1,5 Millionen Menschen leiden zudem am kreisrunden Haarausfall. Auch dünnes sprödes Haar ist ein häufiges Problem. Bis auf wenige Ausnahmen gilt Haarausfall allerdings nicht als Krankheit, sondern als lediglich kosmetisches Problem. Für die betroffene Frau (auch den Mann) aber stellt Haarausfall und dünnes, sprödes Haar in der Regel eine starke seelische Belastung dar. Denn seit jeher gelten Haare als sichtbares Zeichen von Gesundheit, Vitalität und körperlicher und auch seelischer Integrität.

 

Leider ist die Behandlung meist lückenhaft. Allerlei Mittel und Tinkuren finden sich im Internet, der Drogerie, im Supermarkt oder der Apotheke oder beim Friseur. Lotionen, Coffeinshampoos und diverse Tabletten sollen den Haarwuchs wieder in Schwung bringen - tun sie in der Regel aber leider nicht. Dies liegt nicht daran, dass die Behandlungen grundsätzlich falsch wären, in der Regel reichen sie aber bei weitem nicht auch, sind nur äusserlich, punktuell aufgebracht oder zeigen nur kurze Wirkung. 

 

Eine richtige und nachhaltige Behandlung braucht das ganze "Orchester" der richtigen Substanzen, in der richtigen Menge über die richtige Zeit, innen und aussen. Zwei Beine sind bei einem Tisch nicht falsch, es braucht aber eben vier bis er stabil steht.

 

 

URSACHEN

 

 

Dies liegt daran dass eine einzelne Ursache ist für den Haarausfall selten auszumachen ist. Haarausfall ist meist eine Kombination aus mehreren Faktoren. Dies können u.a. sein:

 

• Hormonelle Gründe, u.a. Östrogen, Schildrüse, Testosteron

• entleerte Eisenspeicher 

Störungen der Durchblutung

• Nährstoffmangel (u.a. Biotin, Zink, D3, Mg, MSM)

• Allgemeinerkrankungen, Infektionen

• Darmerkrankungen

• Schwangerschaft

• Wechseljahre

• Medikamente

• Autoimmunerkrankungen

Seelische Belastungen

 

 

Dies ist richtig und hier sollten sie sich auch immer zuerst vorstellen. Dennoch Iist zu sagen, dass schulmedizinische Therapien leider oft nicht greifen, nicht weit genug gehen. Ein paar Tabletten, Tinkturen und Regaine (R) wirken oft nicht oder nur kurzfristig. Der Frauenarzt hat  in seiner täglichen Arbeit dauerhaft mit Fragen zu Haut und Haar zu tun, sei es in hormonellen Wechselphasen wie Pubertät, Schwangerschaft und Menopause, oder im Rahmen von Hormonbehandlungen bei Akne, Morbus Hashimoto um nur einige zu nennen. Insofern sind Fragen und Behandlungen zu Haut, Haar und Nägel tagtägliches Brot des Gynäkolgen. Im Laufe der Jahre formt sich die Erfahrung dass Eisen, Zink und Biotin aus der Drogerie, das Coffeinshampoo vom Friseur oder Regaine (R) meist nicht ausreichen. Spätestens hier kommt der ganzheitliche Ansatz in die Behandlung. Denn genau genommen  muss nicht Haut, Haar, oder Nägel behandelt werden, sondern der Mensch. Dies ist zwar etwas aufwendiger als einige Pillen und eine Kopflotion, aber dauerhafter und nachhaltiger.

 

 

SINNVOLLE DIAGNOSTIK

 

 

Eine sinnvolle Diagnostik besteht zunächst aus der Erhebung der Vorgeschichte, einer Beratung, der Haardiagnostik und einer sinnvollen Labordiagnostik. Ich empfehle bei Haarausfall bereist von Anfang an ein umfassendes ganzheitliches Vorgehen. Dies bedeutet, Haut und Haar wird nicht isoliert betrachtet, sondern als Teil des Ganzen. Die Regeneration der Haarwurzel dauert in der Regel dann mindestens 4 bis 6 Monate. Und je früher man beginnt umso besser.

 

 

INDIVIDUELLE BEHANDLUNG 

 

 

Nach der ärztlichen Konsultation beim Hausarzt, Hautarzt oder Frauenarzt empfehle ich zunächst Biotin, Zink, Eisen, Coffeinshampoo und ggf. Minoxidil für Frauen über mehrere Monate. Diese Präparate erhalten sie rezeptfrei in er Drogerie bzw. Apotheke. Hiermit sind einige mögliche Ursachen zumindest anbehandelt. Sollte dies nicht zum Erfolg führen empfiehlt sich spätestens nach einem halben Jahr dann eine umfassendere Diagnostik und Therapie, die Infusionen und ggf. Hormonbehandlungen beinhaltet. Liegt ein Eisenmangel vor genügen Eisentabletten in der Regel nicht, es empfehlen sich Eiseninfusionen. Liegt eine Störung der Schilddrüse vor oder ein Östrogenmangel empfiehlt sich hier der richtige Ausgleich. Darüberhinaus emfehlen sich natürliche Präparate, die zum Beispiel die u.a. die allgemeine Durchblutung anregen. 

 

 

SONDERFALL KREISRUNDER HAARAUSFALL (ALOPEZIA AREATA)

 

 

Unter dem Sonderfall des Kreisrunden Haarausfall, der Alopezia areata, leiden in Deutschland geschätzt etwa 1,5 Millionen Menschen. Eine einzelne Ursache des Kreisrunden Haarausfalls ist bisher nicht bekannt. Bekannt ist lediglich, das die Haarwurzeln von Entzündungszellen umgeben sind und damit das Haarwachstum verhindern. Man geht von einer autoimmunen Entzündung aus. Wie bei vielen Erkankungen so steht auch beim Kreisrunden Haarausfall eine Entzündung im Vordergrund. Diese Entzündung kann man u.a. mit steroidalen Antiphlogistika (Kortison) unterdrücken. Eine kausale schulmedizinsche Behandlung allerdings gibt derzeit es nicht. Hautärzte empfehlen daher häufig (lediglich) abzuwarten, da sich die Alopezia areata spontan wieder bessern kann. 

 

 

GANZHEITLICHE BEHANDLUNG

 

 

Aus einer ganzheitlichen Sicht steht auch hier nicht nur das Symptom, hier der Haarausfall, sondern der Mangel bzw. die Entzündung des Menschen als Ganzes im Mittelpunkt. Es ist das immer gleiche integrale Prinzip nicht nur Symptom und Organ zu behandeln, sondern die Erkrankung als Ausdruck einer Störung des Gleichgewichtes des gesamtem Körpers zu betrachten. Ganzheitliche Sicht stellt also nicht den Haarausfall in den Mittelpunkt, sondern betrachtet ihn als Ausdruck einer allgemeinen Veränderung im Körper, die sich bei diesem Menschen den Ausdruck am Haar findet. Die integrale Sicht geht also vom immer gleichen Prinzip aus, dass es Gleichgewicht aus den Fugen geraten ist und sich dies lediglich an einem Organ zeigt. Die Organtherapie am Haar selbst ist im akuten Falle durchaus möglich, kann aber nur der Beginn und die Begleitung einer ganzen Sicht und Behandlung sein.

 

DR. MED. GUIDO C. HOFMANN

ARZT,

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