INTEGRALE BIOLOGISCHE MEDIZIN

GRUNDSÄTZLICHES

 

 

Biolologische Medizin wird oft aktiv wenn konventionelle Medizin noch nicht oder nicht mehr zum Erfolg führt. Biologische Medizin ist präventiv und behandelt insbesondere chronische Beschwerden und Erkrankungen wie mit natürlichen biologischen Substanzen.

 

Schulmedizin steht vielen Erkankungen, Entzündungen, Erschöpfungs erkrankungen, neurodegernativen Erkankungen, Autoimmunerkrankungen und einer Reihe von Krebserkrankungen bezüglich der Ursachen oft ratlos gegenüber. Die Behandlung insbesondere chronischer Krankheitsbildern erfolgt in der Regel am Organ und/oder am Symptom. Verwendung finden hier in der Regel Antibiotika, Cortison, Chemotherapeutika u.a. Akut ist oft hilfreich, chronisch führt dies zumeist zu erheblichen Nebenwirkungen und geht selten an die Ursachen.

 

 

BEISPIEL MORBUS HASHIMOTO

 

 

Der Morbus Hashimoto, eine häufige entzündliche Erkrankung der Schildrüse, die überwiegend Frauen betrifft, führt auf Dauer zu einer verminderten Produktion der Schildrüsenhormone. Konventionelle Behandlung - Ausgleich der verminderten Schildrüsenhormone - ist hier aber keine ursächliche Behandlung der Erkrankung, sondern der Ausgleich der Auswirkungen. Dadurch dass sich die Schildrüse durch den autoimmunen langsam selbst zerstört, produziert sie immer weniger Schildrüsenhormone. Hiergegen wird Schildrüsenhormon als Tablette verabreicht. Dies ist als erster Schritt durchaus sinnvoll, greift aber zu kurz.

 

Die eigentliche Ursache des Morbus Hashimoto, die chronische autoimmune Entzündung, die am Ende zum völligen Verlust der Schilddrüse führen kann, ist in schulmedizinischer Betrachtung nicht inkludiert. Das ist "autoimmun" und konventionelle Medizin besitzt hier keine schlüssigen Behandlungskonzepte. Dabei gibt es hier mittlerweile etablierte Wege die die chronische Entzündung nachaltig zu lindern oder aufzuhalten vermögen. 

 

 

Einen Menschen mit Medikamenten nur von seinen Symptomen zu befreien, ist (fast) so sinnlos wie ihn gar nicht zu behandeln. (Koch, Unger, 1996)

 

 

Allzuoft werden also Beschwerden und Symptome lediglich gelindert, statt Ursachen behandelt. Symptome mit Kortison oder Antibiotika zu lindern ist akut oft zwar hilfreich, chronifiziert aber eher statt zu heilen. Aus einer gewissen therapeutischen Ratlosigkeit und dem Druck des Patienten zur schnellen Linderung aber, wird hier häufig mit Cortison oder anderen Pharmaka o.ä. behandelt. 

 

Aber auch z.B. die zunehmende chronische Erschöpfung ("Krank im Schlaraffenland") mit immer wieder kehrenden Infekten ist dauerhaft nicht mit Antibiotika zu heilen. Hier gilt es nicht die Krankheit, sondern den Menschen im Ganzen zu behandeln, nicht lediglich den Infekt.

 

Krankheiten ursächlich zu betrachten setzt allerdings ein komplexeres vernetztes synergistisches Denken vorraus. Dies ist in der Regel aufwändiger, braucht deutlich mehr Geduld und wird vor allem meist nicht von den Kassen getragen.

 

Dennoch:  Viele verstehen diesen Weg zunehmend und sind bereit aktiv zu handeln. Sie wissen und spüren, der zunächst etwas aufwändigere Weg ist auf Dauer der richtige.

 

 

"IHRE WERTE SIND IN ORDNUNG"

 

 

Bei vielen Beschwerden und Erkrankungen sucht konventionelle Medizin messbare Ursachen (Evidenzmedizin), findet aber zumeist keine. Sind die gemessenen Befunde in Ordnung, gilt der Patient als gesund. Dies allerdings deckt sich oft nicht mit dem subjektiven Empfinden und den oft unspezifischen Beschwerden des Patienten. 

 

"Die Ärzte haben nichts gefunden, mir geht es trotzdem nicht gut, was ist bloß los?"  "Keiner weiß warum", oder der Hausarzt sagt: Es ist alles in Ordnung. Damit müssen sie leben, ich kann nichts mehr für sie tun.", sind allzuoft mitunter verzweifelte Aussagen der Patienten.

 

Hier wird der Patient dann in der Tat, in der eigentlichen Wortbedeutung, in die Geduld (patience) gezwungen. Es stellt sich allerdings oft die Frage warum finden sich schulmedizinisch keine messbaren Befunde? Gibt es keine, wird nicht richtig gesucht, sind die Messmethoden die falschen oder sind manche komplexen Zusammenhänge mit einzelnen Werten schlicht nicht darstellbar und im Messbarkeits- und Evidenzgedanken gar nicht erfassbar. 

 

Komplementärmedizin setzt anders an und betrachtet nicht nur das Symptom, nicht nur das Organ, nicht den Messwert, sondern den Körper und den Menschen in seiner Gesamtheit. 

 

Da die Definition der "Gesamtheit" allerdings mehr als unscharf ist, öffnen sich hier allerdings breite Welten von Meinungen, Ansichten, teils kruden Behandlungstrategien oder gar Philosophien unter dem Oberbegriff "Komplementärmedizin".

 

Hier gilt es allerdings hinreichend klare Abgrenzungen zu Alternativen Therapien zu schaffen. Denn Komplementärmedizin ist eben gerade das nicht: Alternativ. Sie negiert nicht Schulmedizin, kennt aber deren Grenzen und setzt hier an. Grenzen, an denen sich im Übrigen allzuoft der Patient vom Arzt oder sich der Arzt von eingefahrenen Wegen trennt.

 

Patient wie Therapeut bleiben nur zwei Wege, den der Resignation und Verzweiflung ob der oft beidseitigen Hilflosigkeit, oder den der rastlosen Suche nach neuen Wegen zu einem anderen erweiterten und tieferen Krankheits- oder besser, Gesundheitsverständnis.

 

 
DIE ANDERE SICHT
 

 

Was ist so anders an Integraler Medzin? Integrale Medizin geht von einem gänzlich anderen  bio/logischen Gesundheitsverständnis aus, einem anderen Grundverständnis der Behandlung und vor allem Verhinderung von Krankheiten aus. Sie sucht zudem Wege Beschwerden und Krankheiten erst gar nicht entstehen zu lassen.

 

So wird bei dem häufigen chronischen Eisenmangel der Frau oder bei Essstörungen integralmedizinisch nicht erst behandelt, wenn als später Endpunkt einer zumeist lang dauernden nutritiven Unterversorung oder chronischen Eisenverlusten bereits eine manifeste Blutarmut (Anämie) entstanden ist, sondern sie betrachtet schon das frühere "Eisenmangelsyndrom", dass sich bereits früh unspezifisch mit Schwäche und Energiearmut bemerkbar machen kann. Um nur eines von vielen Beispielen zu nennen.

 

 

GESUNDHEIT IST NICHT BLOSS GERADE MAL "NICHT KRANK" ZU SEIN

 

 

Gesundheit im Konzept der integralen Medizin ist nicht die Abwesenheit von Krankheit. Gesund ist nicht bloss wer nicht krank ist, sondern vor allem derjenige, der sich auch körperlich rundum wohlfühlt. Das ist bei mehr als 60% heute nicht mehr so. 

 

 

NIcht nur die Abwesenheit von Krankheit, sondern das persönliche Wohlbefinden mit 100% Lebenskraft und Energie ist brieftes Menschensrecht. (WHO)

 

 

Schulmedizin ist symptom- und organorientiert akut durchaus erfolgreich. Die Behandlung erfolgt mit einer schnellen Wirkung in der Regel mit chemisch veränderten körperfremden Präparaten. Mit Präparaten die Symptome - oft zum Preis erheblicher Nebenwirkungen - meist rasch lindern oder nehmen. Dies ist im einmaligen Falle durchaus zu akzeptieren, kann sinnvoll und hilfreich sein.

 

Was aber wenn Blasenentzündungen, Allergien, Herpes und viele andere Erkankungen immer wieder kommen (rezidivieren) und chronisch werden? Was, wenn eben Salben, Antibiotika oder Cortison auf Dauer nicht helfen, sondern Ursachen lediglich lindern und überdecken? Was wenn nicht Ursachen, sondern nur Symtome am Organ zentriert betrachtet und behandelt werden? Was wenn wir nur das Blatt und eben nicht die Pflanze, nur den Baum, aber nicht den Wald behandeln. 

 

Und was, wenn der einjährigen Tochter aufgrund geschwollener Gelenke wegen eines kaum zu beweisenden Verdachtes einer "Autoimmunen rheumatischen Erkrankung" als Ultima ratio, als letzte mehr oder weniger verzweilfelte schulmedizinische Option das Chemotherapeutikum Methotrexat verabreicht werden soll? Auch diese Behandlung wiederum erfasst nicht die Ursache, sondern lindert zum Preis erheblichster Nebenwirkungen lediglich die Entzündung der Gelenke.

 

Spätestens hier muss zumindest die Möglichkeit eines Umdenkens, eines Andersdenken, einer Suche nach anderen Wegen ins Auge gefasst werden. Allerdings: Der Schulmediziner ist fachlich anders sozialisiert. Er ist geschulter Profi in der aktuen Behandlung von Symtomen und Organen. Umdenken, ein anderes Krankheits - oder besser Gesundheitsverständnis ist oft zu weit gesprungen. Dennoch gilt es Brücken zu bauen.  

 

 

 

BEHANDLUNG INTEGRAL

WAS BEDEUTET DAS?

 

 

Hochdosisinfusionen lindern Entzündungen bei Schwerbrandverletzten, beim Morbus Hashimoto und verhindern Haarausfall bei Chemotherapien, um nur wenige Beispiele einer ganzen Reihe komplementärmedizinscher  Behandlungen zu nennen. Häufig wird mit natürlichen Substanzen ausgelichen oder in erhöhten Dosen behandelt, die wir aufgrund vieler Faktoren heute nicht mehr ausreichender Menge zu uns nehmen oder bei denen ein Mangel aufgrund schulmedizinischer Behandlungen entstanden ist. Komplementärmedizin ist im Wesen eine alte natürliche Medizin, aber auch eine Medizin der Zukunft. Eine Medizin nicht für alle, da sie überwiegend proaktiv stattfinden muss. Es muss also schon gehandelt werden, wenn eben gerade noch keine Beschwerden oder Erkankungen vorliegen. Komplementärmedizin ist eine Medizin, die Krankheiten häufig nachhaltig verhindert, statt sie all zu oft nur zu lindern. 

 

 

Lit.: Koch, Heinrich P, Unger, Astrid, Ganzheitsmedizin, Facultas 1996

 

DR. MED. GUIDO C. HOFMANN

ARZT,

FACHARZT FÜR FRAUENHEILKUNDE & GEBURTSHILFE, PRÄNATALDIAGNOSTIK STUFE II

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