Das erste biologische Lebenssignal bei allen Lebewesen ist die Sonne. Und das Surrogat, also die biologische Übersetzung der Sonne in unserem Körper, ist das Vitamin D. Vitamin D ist der Stoffwechselboost, das zelluläre "Gaspedal", das u.a. zur Bildung der Zellkraftwerke, der Mitochondrien führt. 95% der Menschen aber leiden heute unter einem chronischen Vitamin D Mangel mit häufigen langfristigen gesundheitlichen Folgen. Und wenn es supplementiert wird, langt es praktisch nie in der Dosierung. 

 

Biologische Medizin - Leben braucht Sonne

Richtig oder nicht:

Vitamin D3 Mangel?

 

Kaum ein medizinisches Thema wird derzeit so heftig diskutiert wie das Thema Vitamin D. Für die Einen ist Vitamin D eine Wunderdroge (was es nicht ist), für Andere Geschäftemacherei (was es auch nicht ist) und wieder Andere behaupten gar es sei eine toxische Substanz (was es schon gar nichts ist).

 

Längst aber ist heute klar und aktuelle Forschung zeigt dies eindrucksvoll: Das ehemalige reine Knochenvitamin ist gar kein Vitamin, sondern ein körpereigenes Hormon, das u.a. mehr als 2000 gesunde Gene schaltet (kodiert) und dadurch u.a. unser Immunsytem und unsere Psyche fördert. Und uns so vor vielen Krankheiten schützt. Bedingt durch unseren heute sonnenarmen Lebenstil in Häuser und Autos ist Vitamin D allerdings weltweit der Bevölkerung abhandengekommen. Mehr als 90% leiden deswegen unter einem Mangel am Vitamin D, mit oft schwerwiegende Folgen für unsere Gesundheit. Vitamin D ist das erste Lebensignal an unsere Zellen. Es signalisert den Zellen, draußen ist Licht, Leben und es gibt damit Nährstoffe. Vitamin D ist ja kein Nährstoff, sondern so etwas wie ein biochemisches Signal des Lebens an unsere Zellen.

 

95% der Menschen leiden unter einem Vitamin D Mangel. 

 

Immer wieder betont werden muss im Rahmen einer verantwortungsvollen Biologischen Medizin, dass auch das Vitamin D sich immer in ein holistisches Gesamtkonzept einbindet, denn auch Vitamin D ist nicht alles, ohne das Sonnenvitamin aber gelingt Gesundheit kaum. Auch Vitamin ist kein Wundermittel, sondern einer von vielen sinnvollen Gesundheitsbausteinen, die erst systeamatisch und gezielt in der richtigen Dosierung ihre Wirkung entfalten. 

 

Vortrag  von Prof. Spitz, dem deutschen Vitamin D "Papst"

 

 

 

 

 

Studien zum Vitamin D

Optimaler präventiver (vorsorglicher) Vitamin D Wert: 50-80 ng/ml

 

Ein optimaler Vitamin-D-Spiegel liegt bei 25-OH-Vitamin-D-Spiegeln zwischen 50 - 80 µg/l . Bei Vitamin-D-Spiegeln unter 30 µg/l sinkt die intestinale (Darm) Calcium-Absorption deutlich ab, gleichzeitig kommt es bereits zu einem Anstieg des calciumhebenden Parathormons (Thomas KK et al.: Hypovitaminosis D in medical inpatients. N Engl J Med 1998;338:777-783. - Chapuy MC et al.: Prevalence of vitamin D insufficiency in an adult normal population. Osteoporos Int 1997;7:439-443. - Holick MF et al.: Prevalence of vitamin D inadequacy among postmenopausal North American women receiving osteoporosis therapy. J Clin Endocrinol Metab 2005;90:3215-3224).

 

Umgekehrt erhöht sich die intestinale Calciumabsorption um ca. 50%, wenn der Vitamin-D-Spiegel von 20 ng/ml auf wenigstens den absoluten Minimalwert von 32 ng/ml angehoben wird (Heaney RP et al.: Calcium absorption varies within the reference range for serum 25-hydroxyvitamin D. J Am Coll Nutr 2003;22:142-146).

 

Vitamin D Produktion sinkt mit dem Alter

 

Der 7- De-Hydro-Cholesterol Gehalt (7-DHC), die Ursubstanz des Sonnenvitamin D, sinkt in unserer Haut sinkt mit dem Alter. Zudem nimmt beim Menschen die Fähigkeit der Haut ab unter Sonne aus dem 7-DHC das Vitamin D3 zu bilden. Und zwar um den Faktor  im Vergleich zu einem 20-jährigen. M.F. Holick. Enviromental Faktors that influence the cutaneous production of vitamin D. Am J Clin Nutr. Band 61 (3 Suppl), 1995, S. 638S-645S

 

Ernährung reicht nicht
 
Nur wenige Nahrungsmittel, die wir in Deutschland regelmäßig zu uns nehmen, enthalten nennenswerte Mengen an Vitamin D. Daher stellt die direkte Sonneneinstrahlung und die regelmässige Supplementation praktisch die einzige natürliche Quelle für dieses wichtige Vitamin mit endokriner Wirkung dar. Hollick MF: Vitamin D Deficiency. N Engl J Med 2007;357:266-281.
 
Die Nationale Verzehrstudie von 2008 weist eine Vitamin D Unterversorgung von bis zu 90% aus. (NVS 2008)
 

Gegen Ende des Winters haben 57% aller deutschen Erwachsenen einen Vitamin-D-Mangel mit Vitamin-D-Spiegeln unter 20 µg/l. "Das sind dann Kellerwerte." 

Hintzpeter B et al., Eur J Clin Nutr. 2008;62:1079-1089.

 

 

Vitamin D Mangel im Seniorenheim

 

Auch in europäischen und us-amerikanischen Altenpflegeheimen leidet ein hoher Prozentsatz der Personen unter einem oftmals schwersten Vitamin-D-Mangel. Hollick MF: Vitamin D Deficiency. N Engl J Med 2007;357:266-281.

 

 

Kaum bekannt: Mehr als 90% der Menschen in unseren Breiten leiden heute an einem Mangel am Sonnenvitamin D (u.a. NVS 2008). Das Sonnenvitamin D wird durch Sonnenlicht in der Haut gebildet und hat, wie eine Unzahl von aktuellen Studien belegen, eine enorme Bedeutung für unser Wohlbefinden und unsere Gesundheit,

 

Ursache: Leben hinter Glas

 

Die Gründe für den heute weit verbreiteten Mangel am Vitamin D liegen überwiegend an unserem heutigen sonnenarmen Lebenswandel hinter Glas. Lebten Menschen im Mittel etwa 12 Stunden im Freien und damit in der Sonne, so sind es heute im Schnitt noch etwa 30 Minuten.

 

Sonnenmangel begünstigt Erkrankungen

 

Aktuelle Studien (1,2,3) zeigen, daß ein dauerhafter Vitamin D Mangel Erkrankungen begünstigen kann, wie zum Beispiel Diabetes, neurodegenerative und autoimmune Erkrankungen wie MS, M. Parkinson, Depressionen, Colitis, Lupus erythematodes, Arthritis, Fibromyalgie, Sclerodermie, Morbus Crohn, Vitiligo und andere. 

 

Weniger Infekte: Vitamin D schützt

 

Wurde Vitamin D bisher vor allem mit der Knochengesundheit (Rachits, Osteoporose) in Verbindung gebacht, zeigen aktuelle Studien: Vitamin D ist viel mehr. Vitamin D codiert, mehr als 2000 Gene und unterstützt damit vor allem die Immunabwehr und schützt so vor Krankheiten. Zunehmende medizinische Evidenz zeigt dass Vitamin D nicht nur einen positiven Effekt in der Prävention, sondern auch in der Behandlung von Erkrankungen besitzt. Eine Supplementation in der richtigen Dosierung ist daher für die Meisten zu empfehlen.

   

80.000 Studien und der Nobelpreis: Vitamin D3

 

Kaum ein Naturstoff ist mit über 80.000 Studien (pubmed, 2019) so intensiv beforscht wie das Sonnenvitamin D. Bereits 1928 erhielt der Berliner Professor A. Windaus den Nobelpreis für seine Forschungen zum Vitamin D. Windaus erkannte, dass Vitamin D eines der wichtigsten Lebenssignale an die Zellen unseres Körper ist. Ohne Sonne kein Leben. Leben braucht Sonne.  

 

Das Sonnenvitamin D signaliert als unverzichtbarer Botenstoff jeder einzelnen Zelle: Draußen ist Sonne, draußen ist Leben und es gibt damit Nährstoffe. Der Stoffwechsel, der Zellmotor wird durch Vitamin D angeworfen. Die Zelle läuft nicht mehr im Winterschlaf, im Sparmodus und im Leerlauf. Unter anderem die wichtigen Zellkraftwerke (Mitochondrien) vermehren sich rasant. Zellregeneration, Zellentgiftung und Zellaufbau werden verbessert. 

 

Breite Kontroversen von "überflüssig" ("Wir haben genug") bis "dringend notwendig" (Vitamin D Mangel ist (Mit-) ursache vieler Erkrankungen) bestehen allerdings zum Sonnenvitamin seit etwa 10 Jahren.

 

Vitamin D: Nicht nur für Knochen

 

Bis vor kurzem dachte man noch Vitamin D sei lediglich in der Behandlung der Knochenkrankheiten Rachitis, der seit etwa 1600 bekannten "Englischen Krankheit", und der Osteoporose von Bedeutung. Heute aber wissen wir, Vitamin D wirkt in allen Körperzellen. Die Knochenerweichung (Rachitis) ist nur die erste akut erkennbare Auswirkung eines Vitamin D Mangels.

 

Viele andere Erkrankungen wie Depressionen, Erschöpfung, neurodegenerative Erkrankungen (MS, Parkinson, Demenz) oder autoimmune Erkrankungen (Neurodermitis, M. Hashimoto) können unter anderem einem Mangel an Vitamin D zugeschrieben werden. Diese chronischen Erkrankungen finden sich häufiger in sonnenarmen Ländern. 

 

Insbesondere die Forschungen von Professor Holik, dem weltweit führenden Vitamin D Forscher, zeigen: Vitamin D wirkt nicht nur in den Knochen, sondern in allen Körperzellen. Vitamin D codiert mehr als 1000 Gene und ist damit eine Art genetischer Schaltplan und Stoffwechsel - Umschalter zwischen dem aktiven Sommer- und dem passiven Wintermodus unserer Zellen. Da das Vitamin D wie Hormone aus dem Cholesterin vom Körper selbst gebildet wird gilt Vitamin D daher strenggenommen als (Pro-)Hormon.

 

Im Sommer stellen sich unsere Körperzellen auf ein aktives Leben mit Regeneration, Aufbau und Engiftung ein. Im nährstoffarmen Winter programmieren sich unsere Zellen auf Überleben und auf Sparmodus. Energie wird hier zum Beispiel in Speicherfett umgewandelt.

 

Vitamin D: Der Umschalter vom passiven Winter- zum aktiven Sommermodus

 

Das Problem: Unser Leben findet heute hinter Fenstern statt und nicht mehr in der Sonne. Unser Körper, unser Stoffwechsel, arbeitet dadurch im passiven Überlebens - Modus, nicht im aktiven Lebensmodus. Das Signal an die Zelle ist: Fahre die Systeme auf Sparflamme, es ist Winter.

 

Abb: Mittlere Vitamin D Werte (25-OH) in Abhängigkeit von der Sonneneinstrahlung

 

Fakt oder Fiktion

Sonne führt zu Hautkrebs - stimmt das eigentlich?

 

Man kann es kurz zusammenfassen: Nein, Sonne führt im richtigen Maß nicht zu Hautkrebs. Das Gegenteil ist der Fall, wie wor heute wissen. Die Sonne zu meiden, wäre vergleichsweise so, als würde man auf den Verzehr von Wasser verzichten, weil man in einem See ertrinken kann. Wie immer ist das richtige Maß von Bedeutung. Eine gesunde regelmäßige leichte Sonnenexposition bis zur sog. Erythemschwelle (leichte Hautrötung) ist sinnvoll. Dauerhaft keine Sonne jedenfalls begünstigt Hautkrebs. Sonne und damit das Vitamin D schützen sogar vor Krebs.

 

Dies ist allerdings das Gegenteil vom dem was wir seit den 1970 er Jahren immer wieder erläutert bekommen. Seit etwa 50 Jahren wird seitens der Hautärzte von einer Sonnenexposition abgeraten. Und wenn Sonne, dann bitte nur mit einem Sunblocker (z.B. Lichtschutzfaktor 50) unter dem aber keine Vitamin D Bildung in der Haut stattfinden kann.

 

Ist Sonne für Hautkrebs verantwortlich oder ist es nicht vielmehr so, dass zuwenig Sonne Hautkrebs sogar begünstigt?  Stutzig gegenüber dem Dogma "Sonne bedeutet Hautkrebs" jedenfalls machen folgende neuere Studien und Tatsachen: 

 

•  Hautkrebs ist in nördlicheren sonnenarmen Ländern häufiger zu beobachten, als in südlicheren sonnenreichen (z.B. Kanada vs. Australien, Nordfrankreich vs. Südfrankreich), 

•  Marine-Soldaten, die unter Deck auf Schiffen arbeiten zeigen höhere Raten an

Hautkrebs, als solche die das auf Deck tun,

•   Patienten mit Hautkrebs zeigen tendziell niedrigere Vitamin D Spiegel, als solche ohne Hautkrebs, 

•   Sonnenvermeider sterben doppelt so häufig an Hautkrebs, als Sonnenanbeter, 

•   Hautkrebs findet sich häufiger an nicht sonnenexponierten Körperpartien, als an sonnenexponierten,

•   Sonnenallergien und Sonnenbrand (Hauterythem) finden sich weniger bei Menschen mit guten Vitamin D Spiegeln, 

•   Die Umsätze für Sonnenschutzmittel haben sich seit den 1970 er Jahren verzehnfacht, parallel dazu aber die Anzahl der Hautkrebserkankungen dennoch verdreifacht.

 

Diese Angaben beziehen sich auf den sog. Schwarzen Hautkrebs (Melanom), der deutlich gefahrvollere Hautkrebs, im Gegensatz zum sog. Weißen Hautkrebs (Basaliom), der sich überwiegend im Gesicht entwickelt.

 

Viele Erkrankungen jedenfalls finden, wie wir heute wissen, eine Grundlage in fehlendem Sonnenlicht und damit einem zu niedrigen Vitamin D Spiegel. So auch der schwarze Hautkrebs (Melanom). 

 

Hawaii verbietet Sonnenschutzcreme

 

 

Inhaltstoffe der Sonnencremes (OMC, Titandioxd) sind krebserregend

 

 

Vitamin D: Raus aus dem Winterschlaf, rein ins Leben

 

Die Basis integraler medizinischer Behandlung ist, wie die Basis allen Lebens, das Sonnenlicht. Es klingt recht einfach und das ist es auch: Alles Leben braucht Sonne.  Sonnenlicht ist das Signal an unseren Körper: "Zurück ins Leben". Dies kann u.a. die Psyche, die Immunabwehr, den Zuckerstoffwechsel und die Knochen regulieren. D3 ist damit vermutlich einer der wichtigsten biologischen Signalgeber unseres Körpers. 

 

Vitamin D: Welche Dosis, 200, 800, 1000, 4000 oder 10.000 IE 

 

Bezüglich der erforderlichen sicheren täglichen Basisdosis Vitamin D3 herrscht (noch) breite Unsicherheit. Dabei schafft die einfache Vitamin D Messung Sicherheit.

 

Erst im April 2012 wurde der Richtwert der DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) nach Hinweisen aus der Fachwelt von 200 IE auf 800 IE erhöht. Ein Wert, der allerdings immer noch deutlich unter dem täglichen Vitamin D Bedarf von etwa 4000 - 6000 IE bei Erwachsenen liegt.

 

Die European Food Safty Authority (EFSA) immerhin legt den Wert auf 4000 IE mittleren Tagesbedarf für Erwachsene fest und kommt dann in einen sinnvollen präventiven Bereich. Immerhin bildet unser Körper in der Natur schon bei einem kurzen sommerlichen Sonnenbad (Mittagssommersonne, keine Sonnen - Schutzcreme) schon etwa 10.000 - 20.000 IE Vitamin D3.

 

Amerikanische Behörden halten dauerhafte Tagesdosierungen bis 10.000 IE für Erwachsene für sicher. Die sinnvolle Dosis des D3 sollte jedenfalls  individuell nach Alter, Körpergewicht und Ausgangswert angepasst sein um einen zu niedrigen Vitamin D Spiegel anzuheben. Dies zeigen auch langjährige eigene Untersuchungen und Erfahrungen.

 

Mit den in Deutschland empfohlenen 800 IE jedenfalls ist es nicht möglich einen guten präventiven Vitamin D Spiegel zu erreichen. Der sinnvolle Blut-Wert 25 OH D3 sollte ganzjährig mindestens über 40 ng/ml liegen. Hierbei handelt es sich aber um einen minimalsten Präventivwert. Menschen die dauerhaft in der Sonne leben liegen bei mittleren Werten um 60-80 ng/ml. Hier sollte bei gesunden ein guter Präventivwert liegen.

 

Therapeutische Dosierungen bei einer Vitamin D Behandlung liegen noch höher. Diese müssen dann allerdings unter ärztlicher Kontrolle stattfinden. 

 

Verwirrung: Die unterschiedlichen Blutwerte

 

Die Höhe des Vitamin D3 lässt sich sicher im Blut feststellen. Und sollte bis die individuelle Dosis gefunden ist, alle 3 Monate überprüft werden. Hierzu genügt der 25 - OH - Vitamin D Wert. Dieser Wert zeigt wie leer oder voll die Sonnen-Speicher sind. Der Normwert beträgt etwa 30 - 100 ng/ml. Der durchschnittlich in unserern Breiten gemessene Wert allerdings beträgt nur  5 - 15 ng/ml und ist damit weit unterhalb des Wünschenswerten. 

 

Der Idealwert des Vitamin D sollte in der Mitte von 30 bis 100 ng/ml, bei etwa 65 ng/ml liegen. Selbst unter regelmässiger D3 Einnahme von 20.000 IE einmal pro Woche erreichen diesen günstigen Blutspiegel allerdings nur Wenige. Dies liegt zum einen an der Compliance, das heißt die Einnahme wird häufig vergessen, als auch an der individuellen Resorption also der Aufnahme im Körper.  D3 sollte am Besten mit der Mahlzeit eingenommen werden. Dies verbessert die Aufnahme des fettlöslischen Vitamins.

 

Messeinheiten beachten

 

Es gilt die Messeinheiten zu beachten. Bei der Einheit nmol/l erhöht sich der Messwert um den Faktor 2,5. Das führt häufig zu Missverständnissen. 80 ng/ml oder auch 80 ug/l  25-OH-Vitamin D3 sind ein guter Wert, 80 nmol/l aber ist zu gering.

Prof. Coimbra 2018 in Frankfurt/Main

 

Professor Coimbra:

Vitamin D3 Therapie bei Autoimmunerkrankungen?

 

Professor Coimbra entwickelte vor mehr als 20 Jahren an der Universität Sao Paulo eine ärztlich geführte Vitamin D Hochdosis - Therapie bei unter anderem autoimmunen (Neurodermitis, M. Hashimoto) und neurodegenerativen Erkrankungen (MS, Parkinson, Demenz). 

 

Nach seinen Angaben sind mit dieser Therapie weltweit bisher mehr als 20.000 Patienten zu 95% erfolgreich behandelt.  Die systematische Behandlung mit Vitamin D3, Magnesium, Vitamin B2 und anderen Naturstoffen sollte allerdings nicht im Selbstversuch durchgeführt werden, sondern muss von einem erfahrenen Arzt begleitet sein. So muss zum Beispiel die therapeutische Wirkung der Behandlung anhand von Blut- und Urinuntersuchungen regelmäßig kontrolliert sein.

 

Darüberhinaus sind sollten auch Naturstoff-Behandlungen in einem systematischen biologischen Konzept erfolgen. Selten führt eine isolierte Behandlung. auch bei der (revolutionären) Behandlung nach Coimbra, zum Erfolg. Vitamin D und Kofaktorn alleine genügen nicht, denn:

 

Vitamin D ist nicht alles, aber ohne Viatmin D ist alles nichts.

 

 

 

Ein besonderer Kollege, der Ganzheitlichkeit wirklich verstanden hat und sich intensiv auch wissenschaftlich mit dem Thema Vitamin D beschäftigt hat: Prof. Dr. Jörg Spitz.

 

 

Brustkrebs mag kein Sonne

 

Studie zeigt: Je höher der Vitamin D Spiegel, desto weniger Brustkrebs
 
 2019 Dec 28;11(24):12708-12732. doi: 10.18632/aging.102597. Epub 2019 Dec 28.

Vitamin D intake, blood vitamin D levels, and the risk of breast cancer: a dose-response meta-analysis of observational studies

Song D1,2, Deng Y1,2, Liu K3, Zhou L1,2, Li N1,2, Zheng Y2, Hao Q2, Yang S2, Wu Y2, Zhai Z2, Li H4, Dai Z1,2.

Abstract

Epidemiological studies have indicated that blood vitamin D levels are linked to cancer. Here we conducted a dose-response meta-analysis based on published observational studies to evaluate the association of vitamin D intake and blood vitamin D levels with breast cancer susceptibility. PubMed, EMBASE, and Web of Science databases were searched up to January 2019. The pooled odds ratio (OR) and 95% confidence intervals (CIs) were extracted to estimate the risk. We identified 70 relevant studies on blood vitamin D levels (50 studies) and vitamin D intake (20 studies), respectively. Linear and nonlinear trend analyses were performed and showed that an increase in blood vitamin D levels by 5 nmol/l was associated with a 6% decrease in breast cancer risk (OR = 0.94, 95% CI = 0.93-0.96). Similar results were obtained for premenopausal (OR = 0.96, 95% CI = 0.93-0.99) and postmenopausal women (OR = 0.96, 95% CI = 0.94-0.98). The pooled OR of breast cancer risk for a 400IU/day increase in vitamin D intake was 0.97 (95% CI = 0.92-1.02). In conclusion, we found that breast cancer risk was inversely related to blood vitamin D levels; however, no significant association was observed in vitamin D intake. KEYWORDS:  breast cancer risk; dose-response; menopause; meta-analysis; vitamin D - PMID: 31884419. PMCID: PMC6949087DOI: 10.18632/aging.102597

 

Der deutsche Vitamin D Experte: Dr. von Helden

 

Quellen (Auswahl): Sehr gute Bücher, wer das so wichtige Thema vertiefen will.

 

1) VITAMIN D MANGEL. Die unterschätzte Gefahr. Prof. Dr. Jörg Spitz, VDÄ. Verlagshaus der Ärzte.

2) VITAMIN D. Gesund in 7 Tagen. Dr. Raimund von Helden, Hygiea Verlag

3) AGING (Albany NY). 2019 Dec 28;11(24):12708-12732. doi: 10.18632/aging.102597. Epub 2019 Dec 28.Vitamin D intake, blood vitamin D levels, and the risk of breast cancer: a dose-response meta-analysis of observational studies Song D1,2, Deng Y1,2, Liu K3, Zhou L1,2, Li N1,2, Zheng Y2, Hao Q2, Yang S2, Wu Y2, Zhai Z2, Li H4, Dai Z1,2.

 

 

DR. MED. GUIDO C. HOFMANN

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Arzt & Facharzt für Frauenheilkunde & Geburtshilfe, Pränataldiagnostik Stufe II, Kinderwunsch, 

Integralmedizin, Biologische Medizin, Komplementäre Onkologie

Bioidentische Hormonbehandlung & Medical Anti-Aging

(NATUM/DGGG)

 

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