GYN ONKOLOGIE

DIAGNOSTIK & NACHSORGE

KOMPLEMENTÄRE ONKOLOGIE

 

 

Im Bereich der gynäkologischen Onkologie führen wir die Diagnostik und Nachbehandlung / Nachsorge aller gynäkologischen Tumoren durch. 

 

• Früherkennung & Diagnostik aller gyn. Tumoren

• Gyn Ultraschall

3D Brustultraschall

• Genetische Beratung fam. Brustkrebs

• Ambulante Mitbetreuung

• Leitliniengerechte Nachsorge

• Komplementäre Onkologie n. NATUM/DGGG

• Hochdosisinfusionen, z.B. Curcumin

• Immunbehandlungen 

• CYP2D6-DNA- Genest zur individ. Tamoxifen Wirkung

 

Expertise: Mehr als 20 Jahre Erfahrung in der Diagnostik und Nachsorge gynäkologischer Tumoren. Mehrjährige onkologische unversitäre Ausbildung.

 

 
FAMILIÄRES BRUSTKREBSRISIKO?
 

 

Seit die US-Schauspielerin Angelina Jolie sich 2013 wegen eines genetisch hohen Risiko´s an Brustkrebs zu erkranken beide gesunde Brüste hat abnehmen und rekonstruieren lassen, fragen vermehrt Patientinnen nach ihrem Brustkrebsrisiko. In der "New York Times“ erklärte Jolie, warum sie diesen Eingriff hat vornehmen lassen: Jolies Mutter war 2007 mit 56 Jahren an Brustkrebs verstorben. 2013 verstarb dann auch ihre Tante im Alter von 61 Jahren an der gleichen Erkrankung. Wegen eines bestätigten Gendefekts (BRCA1+2) trage sie selbst ein hohes Brustkrebsrisiko, schrieb die Oscar-Preisträgerin. "Meine Ärzte vermuteten, dass bei mir das Risiko für Brustkrebs bei 87 Prozent und das für Eierstockkrebs bei 50 Prozent liege,", erklärte sie. Mit den Operationen habe sie ihr Brustkrebsrisiko damit gesenkt.

 

Wichtig zu wissen: Nur etwa fünf Prozent der Brustkrebsfälle sind familär erblich (genetisch) bedingt.
Dies bedeutet etwa 95 von 100 Brustkrebserkrankungen entstehen ohne genetische Prädeterminierung (Vorbelastung).

 

Erst wenn folgende Kriterien in der mütterlichen und väterlichen Line ("Deutsches Konsortiums für familiären Brust- & Eierstockskrebs") erfüllt sind, besteht der Verdacht auf ein genetisch erhöhtes Risiko für Brust- & Eierstockkrebs bei einer Brustkrebserkrankung von:

 

• mind. 3 Frauen, unabhängig vom Alter

• mind. 2 Frauen, davon eine vor dem 51. Lj. 

• mind. 1 Frau an Brustkrebs und 1 Frau an Eierstockkrebs erkrankt sind

• mind. 2 Frauen an Eierstockskrebs erkrankt sind

• mind. 1 Mann an Brustkrebs erkrankt ist

• mind. 
1 Frau an Eierstockskrebs und 1 Mann an Brustkrebs erkrankt sind

• mind. 1 Frau vor dem 36. Lj. an Brustkrebs erkrankt ist.


• mind. 1 Frau an beids. Brustkrebs erkrankt ist und die Ersterkrankung 
vor dem 51. Geburtstag auftrat

• 1 Frau gleichzeitig an Brust- und Eierstockskrebs erkrankt ist.


 

Nur in diesen Fällen besteht ein sog. familiäres Risiko. Dann tragen die GKV-Krankenkassen die Kosten für Beratung, Gentest und eine erweiterte Früherkennung.


 

Entscheiden sich Patientinnen mit familiärer Belastung für eine Brust-Amputation, übernimmt die Krankenkasse in aller Regel die Kosten.  Dennoch empfehlen wir, dass sich Betroffene immer zuerst eine konkrete schriftliche Kostenzusage der Kasse geben lassen.

 

 

OMEGA 3 SCHÜTZT

 

 

Laut einer im „British Medical Journal“ publizierten Studie, kann Fisch das Risiko an Brustkrebs zu erkranken um bis zu 14 Prozent senken. 26 Studien mit insgesamt 800.000 Frauen und 20.000 Brustkrebsfällen wurden ausgewertet. Verantwortlich für den Brustkrebsschutz scheint eine vergleichweise große Menge an sog. Omega 3 Fettsäuren in bestimmten Fischen zu sein. Ein bis zwei Portionen Fisch pro Woche senken das Brustkrebsrisiko. Indiz dafür ist auch, dass in Asien deutlich weniger Frauen an Brustkrebs erkranken als in Europa und den USA - Asiaten verzehren insgesamt mehr Fisch.

 

 

NEUES ZUM TAMOXIFEN

 

 

Das Anti Brustkrebs-Medikament Tamoxifen wird in der Leber verarbeitet und hier in seine wirksame Form überführt. Hierzu braucht es ein spezielles Leberenzym (CYP2D6-Enzym). Dieses wird genetisch gesteuert (CYP2D6-Gen).

 

Bereits 2004 erkannten Forscher, dass unterscheidliche Gen-Varianten existieren, die zu unterschiedlichen Tamoxifen-Wirkungen führen - von der überschiessenden bis zur fehlenden Schutzwirkung. Manche Gen-Varianten - bisher 70 sind identifiziert - haben zur Folge, dass das Enzym nicht gebildet wird. Dies bei bis zu 10% der Bevölkerung der Fall.

 

Praktische Folgen sind:

 

• Manche Menschen ziehen vermutlich keinen oder nur einen geringen Nutzen aus ihrer Behandlung mit Tamoxifen.

 

• Bei manchen liegt gar zu viel Aktivtät vor. Sie bauen Tamoxifen offenbar so schnell ab, dass es vor allem Nebenwirkungen hat - aber keine Zeit seine positiven Wirkungen zu entfalten. 

 

• Nur Menschen, die das CYP2D6 Enzym in voller Wirkung besitzen können von Tamoxifen die optimale Wirkung erwarten. Nach neuesten Studien zum Teil eine bessere Wirkung, als die der sog. Aromatasehemmer, einer weitere Gruppe der Anti Brustkrebsmedikamente.

 

Mit Hilfe des CYP2D6 Enzym werden auch eine Reihe anderer Wirkstoffe verarbeitet, die auch in der Behandlung von Frauen mit Brustkrebs Verwendung finden. Wird Tamoxifen zugleich mit einem dieser Medikamente genommen, sinkt im Blut automatisch auch die Konzentration von Endoxifen, dem aktiven Stoffwechselprodukt von Tamoxifen.

 

Diese Medikamente sind Antidepressiva, wie die Wirkstoffe Paroxetin, Fluoxetin oder Amitriptylin gegen Hitzewallungen oder depressive Verstimmungen, Schmerzmittel wie Tramadol und Betablocker wie Metoprolol.

 

Einzige Ausnahme ist das Antidepressivum Venlafaxin, - so einer der CYP2D6-Forscher, Dr. Vered Stearns von der John Hopkins School of Medicine in Baltimore – das den Tamoxifen-Stoffwechsel nicht beeinflusst.

 

Klarheit darüber, welcher CYP2D6-Typ Sie sind und ob Ihr CYP2D6-Gen richtig tickt oder in irgendeiner Form verändert oder zerstört ist, kann Ihnen jetzt ein einfacher Bluttest geben.

 

DR. MED. GUIDO C. HOFMANN

ARZT,

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