AUCH MÄNNER BRAUCHEN HORMONE

ZUR GESCHICHTE DER MÄNNLICHEN HORMONE

 

 

Es ist eine (leider) weithin unbekannte Erkenntnis, dass auch bei Männern die Substitution mit natürlichen Hormonen hilfreich sein kann. Aus einer Reihe von Gründen werden auch beim Mann typische Hormonmangelbeschwerden bevorzugt mit Medikamenten behandelt, wo der verantwortungsvolle Ausgleich mit natürlichen Hormonen häufig die bessere Alternative wäre.

 

Als ein ähnlich "heisses Eisen" wie die Hormone der Frau, die Östrogene, haben heute die Hormone des Mannes, die Androgene, zu gelten. Dem ganzheitlich und natürlich - immer im engen Schulterschluss mit der Natur - arbeitenden Arzt, stellt sich irgendwann aber die Frage warum natürliche Hormone, von der Natur über Millionen Jahre in ewigem Versuch und Irrtum "erfundene", entwickelte und dauerhaft für sinnvoll und gut befundene natürliche biologische Körpersubstanzen, heute oft eine solch überhöhte und vor allem negativ überhöhte Sinnentstellung erfahren. Als Dinge der Natur und Natur der Dinge sollten per se ja richtig sein. Und sind es auch, wie in diesem Rahmen weiter ausgeführt werden soll.   

 

 

NUR NATÜRLICHE HORMONE

 

 

Mit einer der Gründe der heute häufig fehlgeleiteten andrologischen Hormondiskussion mag die dauerhaft medial begleitete, all zu oft skandalisierte Besprechung der "Anabolen Steroide" im Sinne eines unphysiologisch unnatürlichen Dopings mit chemisch veränderten Hormonmedikamenten bei Sportlern und Bodybuildern sein. Dies ist aber weit, sehr weit von einem natürlichen physiologischen Ausgleich fehlender männlicher Hormone (Androgene) entfernt.

                Es gleicht salopp formuliert einer Diskussion, als ob man gesundes Bergquellwasser mit dem Wasser aus einem Brack-See vergleiche. Auch wenn naturgemäss Vergleiche hinken, trifft dieser den Punkt. Natürliche Hormone sind Naturstoffe, die in Mass und Dosierung verantwortungsvoll eingesetzt positiven gesundheitlichen Nutzen zeigen.

                "Anabole Steroide" aber sind aus einer Reihe von Gründen, z.B. der  Wirkungssteigerung, substanziell chemisch veränderte Medikamente mit Hormonwirkung, die im illegalen Sport-Doping in bis zu 100-fach erhöhten Dosierungen verwendet werden und heute in der Regel auf verborgenen Pfaden aus dem vorderen Orient oder Asien ihren Weg zum Sportler finden. Dies ist aber keinesfalls vergleichbar mit einer verantwortlichen medizinischen transdermalen Anwendung des natürlichen Hormones Testosterons im Bedarfsfall. Auch wenn also 1 Liter "Bergquellwasser" und 20 Liter "Brack-Wasser" medial oft vereinfacht als "Wasser" in den berühmten "einen Topf" verfrachtet sind, so mag hier doch jedem einleuchten, dass es sich in der Wirkung auf den Körper um völlig unterschiedliche Substanzen handelt. Die Dinge der Natur, die Natur der Dinge jedenfalls sind natürliche Hormone und nicht in der Laborretorte synthetisierte künstliche Hormonmedikamente.

 

 

DIE MÄNNLICHEN HORMONE - WIE ALLES BEGANN

 

 

Will man sich einem Thema ernsthaft und sachlich nähern, so ist es hilfreich vorn zu beginnen. Gerade auch beim nicht selten kontroversen Thema Hormone und Hormonbehandlung scheint dies mehr als sinnhaft:

                Bereits in der Antike waren die biologischen Wirkungen der Hoden dokumentiert, Aristotles erkannte die biologischen Effekte einer Kastration. Die Entfernung der Hoden war aufrund ihrer exponierten extrakorporalen Lage sowohl akzidentiell, als wohl auch intendiert annehmbar mit eine der ersten operativen Massnahmen der Menschheitsgeschichte. Eunuchen, Falsett-Kastraten und durch Kastration Bestrafte sind weithin bekannt und in Geschichte und Literatur immer wieder thematisiert. Die Wirkungen fehlender männlicher Hormone dürften also schon vor tausenden von Jahren bekannt gewesen sein, ohne dass dies bis in die Neuzeit einem einzelnen isolierten Stoff (Hormon) zugeordnet werden konnte. Bis zur Erstisolierung und Erststrukturbeschreibung der molekularen Bauweise der männlichen Hormone, der Androgene, sollte es noch bis Anfang der 1930 er Jahre dauern. 

 

 

Prof. Butenandt (li.), Göttingen, Prof. Laqueur, Amsterdam, und Prof. Ruzicka, Zürich (Bildnachweis: eigen, Univ. Amsterdam, Wikipedia)

 

DIE ENTDECKUNG DER MÄNNLICHEN HORMONE  - DIE ENTDECKUNG DER ANDROGENE 

 

 

Eng verbunden mit der Entdeckung (Isolierung, Strukturbeschreibung, Synthese) der männlichen Hormone (Androgene) sind die Namen Butenandt, Laqueur und Ruzicka. Während die Isolierung und Strukturbeschreibung Butenandt 1931 in Göttingen mit dem Steroid Androsteron gelang, vermochte dies vier Jahre später 1935 Laqueur in Amsterdam mit dem stärker androgen wirksamen, von ihm so "getauften", Testosteron. Ruzicka in Zürich gelang 1935 die von ihm zum Patent angemeldeten Synthese des Testosterons. Auch wenn es innerhalb der Fachkreise immer gewisse Deutungsdifferenzen bezüglich der Erstisolierung eines männlichen Hormones gab und die Frage aufkam warum nur Butenandt und Ruzicka und nicht auch Laqueur 1939 den Nobelpreis für ihre Hormonforschungen erhielten, so ist zu bemerken, dass Butenandt 1931 mit dem Androsteron als Erstbeschreiber eines Androgens zu gelten hat, wenn auch nicht des wirksameren und heute klinisch Verwendung findenden Testosterons. 

 

Quellen (Auswahl): Butenandt A. Über die chemische Untersuchung des SexualHormons. Zeitschrift für Angewandte Chemie 1931 44 905–908. (https://doi. org/10.1002/ange.19310444602) //

David K, Dingemanse E, Freud J & Laquer E. Über krystallinisches männliches Hormon aus Hoden (Testosteron), wirksamer als aus Harn oder aus Cholesterin bereitetes Androsteron. Hoppe-Seyler’s Zeitschrift für Physiologische Chemie 1935 233 281–283. (https://doi. org/10.1515/bchm2.1935.233.5-6.281) // Butenandt A & Hanisch G. Über Testosteron. Umwandlung des Dehydroandrosterons in Androstendiol und Testosteron; ein Weg zur Darstellung des Testosterons aus Cholesterin. Hoppe-Seyler’s Zeitschrift für Physiologie und Chemie 1935 237 89–97. // Ruzicka L & Wettstein A. Synthetische Darstellung des Testikelhormons Testosteron (Androsten 3-on-17-ol). Helvetica Chimica Acta 1935 18 1264–1275. (https://doi.org/10.1002/ hlca.193501801176) 

 

BIOLOGISCHE WIRKUNGEN DES NATÜRLICHEN TESTOSTERONS

 

 

Auch wenn hier skizzenartig dargestellt sind, entsprechen sie doch den grundsätzlichen Wirkungen des natürlichen Testosterons. Wobei hier anzumerken ist, dass auch beim Mann alle Sexualhormone (Progesteron, DHEA, Testosteron, Östrogen) im richtigen Gleichgewicht von Bedeutung sind. Es ist nicht alleine, wie häufig vermutet, das Testosteron.

 

 

TYPISCHE BESCHWERDEN KLIMATERIUM VIRILE, ANDROPAUSE

 

 

Der Hormonverlauf ist beim Mann ein grundsätzlich anderer, als bei der Frau. Ab etwa dem 30. - 40. Lebensjahr fällt der Testosteronspiegel um etwa 1-2 % pro Jahr. Aber auch wenn der Hormonverlauf (Testosteron, DHEA) über das Alter beim Mann ein grundsätzlich anderer als bei der Frau ist, ähneln sich die körperlichen Beschwerden bei einem Mangel (dem sog. Hypogonadismus). Im Wesentlichen beziehen sich mögliche Beschwerden auf Lebenskraft, Stimmung, Lebensfreude, körperliche und mentale Aktivität, Sexualität und körperliche Beschwerden wie Gelenk- und Muskelbeschwerden.

 

 

Darüberhinaus verändert sich der "Body-Shape", als die Form des Körpers. Neben der häufig verminderten körperlichen Aktivität, die für sich genommen schon für eine Umverteilung der Fett-Muskelrelation sorgt, verändern sich auch die hormonellen Gleichgewichte. Die sich häufig bildende "Männerbrust" und Übergewicht können ein Zeichen für eine sog. "relative Östrogendominanz" sein.

                Die Hormone sind bei Mann und Frau ja grundsätzlich die gleichen. Was insbesondere bei den Sexualhormonen Progesteron, Testosteron, 17-ß-Östradiol und Östriol allerdings verändert ist, sind die relativen Verhältnisse zueinander. Naturgemäss ist das weibliche Hormon Östrogen, das 17-ß-Östradiol, bei der Frau relativ höher als das männliche Testosteron.  

                Insbesondere auch bei Übergewicht verschiebt sich diese Relation, das Verhältnis zwischen den Hormonen. Fettzellen besitzen zudem die grundsätzliche Fähigkeit Testosteron in Östrogen zu verwandeln, "zu aromatisieren."  Typische hormonmangelbedingte Wechseljahresbeschwerden beim Mann können sein: 

 

Vegetative Veränderungen (Auswahl)

 

•  Herzbeschwerden (vegetativ)

•  Hitzewallungen, Schwitzen

 

Psychische, mentale, kognitive Veränderungen (Auswahl)

 

•  Stimmung, Gereiztheit

•  Depressionen

•  veringerte Merkfähigkeit

•  Schlafstörungen

•  Leistungsabfall, Motivation

•  Libidoabfall (auch durch Medikamente, insbesondere Betablocker!)

 

Körperliche Veränderungen (Auswahl)

 

•  Blutdruckveränderungen

•  Brustansatz

•  Bauchansatz

•  Übergewicht

•  Prostatavergrößerung (Hyperplasie)

•  Haarverlust

•  Haut 

•  Muskelabbau (Katabolität)

•  Herzbeschwerden (vegetativ)

•  Muskel, -Gelenkbeschwerden

•  Osteoporose (auch beim Mann!)

•  Libidoverlust, Erektile Dysfunktion

 

 

NICHT NUR TESTOSTERON

 

 

Wenn überhaupt der Mann den Weg in die Praxis des endokrinologisch Erfahrenen findet, so sind fokussiert sich die Behandlung in der Regel isoliert auf das (bioidentische) Testosteron. Dies aber ist wie so häufig der monokausale in Symptom- und Organdenken verhaftete Ansatz. Auch beim Mann sind, wie bei der Frau, in der Hormonbehandlung die physiologisch natürlichen Gegebenheiten in der Gesamtschau zu beachten. Eine gute Behandlung muss alle hormonellen Faktoren und Gegebenheiten im Sinne eines Gleichgewichtes beachten. Eine Fokussierung einzig auf das Testosteron ist zu einseitig.

 

 

PROGESTERON BEIM MANN

 

 

Auch wenn das Progesteron im Allgemeinen als rein weibliches Hormon bekannt ist, so ist es doch auch beim Mann von zentraler Bedeutung. Es muss fast "gebetsmühlenartig" immer wieder betont sein, dass es sich auch beim Progesteron um ein natürliches Hormon handelt, das der Körper dem Menschen über Jahrzehnte dem Körper natürlich zur Verfügung stellt. Es erschliesst sich in einer bio-Logisch natürlichen Denkweise kaum, warum der kontinuierliche Verlust über die Lebensjahre nicht natürlich verantwortungsvoll ausgelichen sein soll. Nach dem salutogenetischen Gedanken: "Ich möchte doch nur halten, was ich immer hatte!"

                Dies ist allderings nicht aktueller schulmedizischer (pathogenetischer) Grundsatz - denn dort wird erst behandelt, wenn nach oft langjährigem Mangel bereits Beschwerden oder Krankheiten entstanden sind. Beschreiben Patienten aber die Wirkungen des Progesterons, bezieht es sich häufig auf folgende positive Wirkungen: 

 

Psyche, Mental, Kognition (Wahrnehmung)

 

•  verbesserte Konzentrations- und Merkfähigkeit

•  verbesserte Stimmung ("Happy Hormon",

•  natürliches Antidepressivum)

•  verbesserter Schlaf ("Ich schlafe wieder gut")

•  verbessertes Wohlbefinden 

 

Progesteron verhindert zudem als natürlicher Alpha-Reduktase-Inhibitor die Umwandlung des Testosteron in das stärker wirksame Dehydrotestosteron (DHT). 

  

 

EIN WEITER WEG

THERAPEUTISCHE ANWENDUNG

 

 

Auch wenn die Isolierung, Strukturbeschreibung und Synthese des Testosterons durch Butenandt, Lacqueur und Ruizka bereits in den 1930 er Jahren gelang, sollte es denoch noch ein weiter Weg bis zur modernen therapeutischen Anwendung des Testosterons bleiben. Natürliches Testosteron zeigte sich als ein herausforderndes "sensibles" Molekül.

                Zum einen ist es oral verabreicht, das heisst geschluckt, durch u.a. den First-Pass-Effekt in der Leber praktisch wirkungslos und/oder zu teils unbekannten Metaboliten abgebaut, zum Anderen war die Erzielung und der Erhalt physiologischer Wirkspiegel problematisch, da Testosteron zum Beispiel intravenös verabreicht nur eine Halbwertzeit von etwa 10 Minuten besitzt und damit kaum eine Wirkung zu entfalten vermag.

                Eine Reihe von Präparaten und Applikationsformen sind daher im Laufe von nunmehr mehr als 80 Jahren seit Entdeckung des Teststerons entwickelt und untersucht worden: Subdermale Pellets, Tabletten zum Schlucken oder Lutschen (1970 er), Suppositorien und intravenöse, intramuskuläre und subkutane Präparate. Erst in den 1990 er Jahren entwickelten sich dann die vermutlich vorteilhaftesten transdermalen Präparate, ab 2004 dann aktuelle intramuskuläre Verabreichungen.   

 

 

HORMONMESSUNGEN

 

 

Auch wenn primär die Beschwerden des Mannes immer im Vordergrund zu stehen haben, so können Hormonmessungen sinnvoll eingesetzt dennoch von grosser Bedeutung sein. Hormonmessungen sind, wie bereits an anderer Stelle erwähnt, allerdings eine mehr als komplexe Angelegenheit, da Hormone dynamisch im vernetzten Zusammenspiel zu betrachten sind, starken z.B. tageszeitlichen Schwankungen unterworfen sind, kaum normierte Skalen existieren und auch bei den Grenzwerten nicht immer Einigkeit herrscht.  

                Grundsätzlich sollten beim Mann die gleichen Untersuchungen wie bei der Frau, wenn auch mit anderen Bewertungen, erfolgen. Im Vordergrund steht entgegen dem landläufigen Glauben beim Mann nicht nur das Testosteron, auch wenn dies wichtiger Bestandteil der Diagnostik zu sein hat, sondern es braucht die grössere Hormonsicht. Zur Diagnostik der Andropause empfiehlt sich die Abfolge: 

 

•  FSH,LH (Langzeitmarker, steigt wenn Testosteron sinkt und bestätigt ggf. den Andropausen Verdacht), 

•  Prolaktin (Erhöhung führt ggf. zu erektiler Dysfunktion, Libidoverlust, Adenom?, Schildrüsenunterfunktion, DHT-Erhöhung, Prostata?),

•  Progesteron

•  Östradiol (Gefässchutz?)

•  DHEAS-S (androgener Precursor, Vorhormon)

•  Testosteron (frei, gebunden, Index)

•  DHT (das "starke" Testosteron)

•  SHBG (Bluteiweiss das sich im Laufe des Lebens erhöhen kann und Hormone bindet, die damit ohne Wirkung bleiben können)

 

Wenn auch lange Jahre kontrovers betrachtert, gehört zu jeder Hormonbestimmung, insbesondere vor und während einer Hormonbehandlung der: 

 

• PSA - Wert

 

 

KONTROVERSEN ZUR HORMON BEHANDLUNG, ZUM ANTI-AGING UND ZU PROAKTIVEN PRÄVENTIONSSTRATEGIEN

  

 

Taucht man tiefer in das Thema Hormone, Anti-Aging und aktive Präventionsstrategien ein, so teilt sich die Haltungswelt sehr schnell in 2 sich grundsätzlich nicht selten höchstemotional diametral gegenüber stehende kontroverse Betrachtungswelten und persönliche Lebenshaltungen:

 

• Haltung 1: Altern ist ein völlig normaler natürlicher Prozess, der keinerlei Gegenstrategie bedarf. Man kann und muss ihn auch nicht aufhalten,

insbesondere auch was den natürlichen Hormonausgleich betrifft.  

 

• Haltung 2: Nicht die Hormone sinken mit dem Lebensalter, sondern die im Laufe des Lebensalters sinkenden Hormone sind aus sich heraus mit eine Ursache für den fortschreitenden Alterungsprozess. Ein abgestimmtes proaktives Verhalten mit Bewegung, Ernährung (Clean Food) u.v.a. kann dem Leben nicht nur mehr Jahre geben, sondern vor allem den Jahren ein auch beschwerdefreieres Leben mit verbessertem Wohlbefinden, weniger Erkrankungen, Operationen und Medikamenten.  

 

                Haltung 1 gipfelt nicht selten im Falle des Mannes in der völligen Negation des Klimakterium virile, Andropause und dem Grundgedanken es brauche hier überhaupt erst bei klinisch apparentem pathologischem Hypogonadismus (Testosteronmangel), wenn überhaupt, eine Behandlung.

                Der präventive Aspekt ("Halten was ich hatte") wird nicht nur negiert, sondern zunehmend gar durch die Leitlinienmedizin sanktioniert. Folgte man aber dem Gedanken des natürlichen per se nicht behandlungspflichtigen Alterns, wäre dann nicht z.B. auch die Altersweitsichtigkeit (Presbyopie) eine als natürlich zu akzeptierende Alterserscheinung, oder der Altersdiabetes oder die Herzkreislauferkrankungen? In all diesen Fällen wird eine Behandlung allerdings selbstverständlich durchgeführt.  

 

                "Der Ersatz fehlender Hormone kann die Lebensqualität empfindlich verbessern. Aus guten Grund kann davon ausgegangen werden, dass die Hormonersatztherapie zu den wichtigsten Strategien gegen das Altern zählt. Die Hormonzufuhr beim Androgen geschwächten Mann gehört aber bei weitem noch nicht zum Therapierepertoire der etablierten Medizin. Auch bei den männlichen Hormonen sollte man sich an der Natur orientieren. Sind sie defizitär geworden und verursacht dieses Defizit klinische Beschwerden, dann ist es intellektuell redlich, die fehlende Substanz zu ersetzen. Der Einsatz sollte im normalen physiologischen Bereich erfolgen". (n. Huber, 1999)      

 

Wie man es auch immer betrachtet, so wird am Ende auch beim Thema natürliche (hormonelle) Präventionsstrategie die indiviuelle Haltung, die Lebenseinstellung und vor allem auch Verständnis, Einsicht, Kraft und Konsequenz einer wenn dann regelmässig-proaktiven Umsetzung von Bedeutung sein. 

 

 

Quellen (Auswahl):  // Karlson P, Butenandt, Biochemiker, Hormonforscher, Wissenschaftspolitiker, WVG, Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft mbH, Stuttgart, 1990, ISBN 3-8047-0830-7  //  Butenandt, Das Werk eines Lebens. Wissenschaftliche Arbeiten. Band I/2. Max-Planck Gesellschaft, München,Verlag Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen  //  Ergebnisse und Probleme in der biochemischen Forschung der Keimdrüsenhormone, in Naturwissenschaften 24, 529, 545 (1936) // Jacobi, Biesalski, Gola, Huber, Sommer, Anti-Aging für Männer, Thieme, ISBN 3-13-139081-6 // Huber, Worm, Man(n) wird jünger .. und attraktiver. Die Checkliste für den Mann. Verlag Wilhelm Maudrich. ISBN 3-85175-729-7  

 

DR. MED. GUIDO C. HOFMANN

Arzt,

Facharzt für Frauenheilkunde & Geburtshilfe, Pränataldiagnostik Stufe II, Kinderwunsch, 

Integralmedizin, Komplementäre Onkologie

Bioidentische Hormonbehandlung

(NATUM/DGGG)

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